Impressionen der Stadt Reichenbach
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E-Mail an die Stadtverwaltung Zur Anmeldung
 

Information des Ordnungsamtes

Anträge auf Erlaubnis zum Abbrennen eines Walpurgisfeuer
sind bis spätestens 18. April 2017 an das Ordnungsamt der Stadtverwaltung zu richten. Danach eingehende Anträge werden nicht mehr berücksichtigt.
Es ist zu beachten, dass telefonisch oder mündlich keine Anträge entgegengenommen werden.

Das notwendige Antragsformular für Erlaubnisse zum Abbrennen von Lagerfeuern
ist hier abrufbar und liegt im Rathaus/Gemeindeämtern aus.

BEGG

Eltern-Kind-Gruppe Reichenbach

Liebe Eltern, wir möchten mit euch und euren Kindern (0-3 Jahre) gemeinsam singen, spielen, erkunden und kreativ werden. Wir haben viel Zeit für Fragen oder einfach zum Austauschen über eure lieben Kleinen. Wir freuen uns auf euer Kommen!
Projekt „Begg“ vom Verein Aktiva Sozialraum Lausitz
Informationen unter 03588 - 268590

Ort: Bibliothek Reichenbach
Zeit: Jeden 2. Mittwoch 9.00 - 11.00 Uhr
nächste Termine: 05.04. |19.04.| 03.05.| 17.05.| 31.05.

Anmeldung zum Kanu-Osterferiencamp am Stausee Quitzdorf
Informationen hier...

Sonntag, 2. April 2017, 16 Uhr
„Alte Schmiede“ Schloss Krobnitz
Kammerkonzert „Zwei Amerikaner in Paris“
Werke von Philip Glass und Astor Piazzolla
Besetzung: Angela Schnitzler, Akkordeon; Max Hilfenhaus, Violine; Kateøina Èiklová, Violine; Tadeusz RoŸek, Viola;Markus Wehrle, Violoncello

Kartenreservierung in der Stadtinformation Reichenbach 035828/88790 oder im Schloss Krobnitz 035828/88700

Sonntag, 2. April 2017, 13.30 Uhr, Schloss Krobnitz
Öffentliche Führung- „Graf von Roon und seine Zeit“ Die Führung verfolgt den Lebensweg des preußischen Kriegsministers Albrecht Graf von Roon und die Spuren, die er am Familiensitz Schloss Krobnitz hinterlassen hat. Neben der Besichtigung des Schlosses und der Dauerausstellung ist auch der Besuch der Gruft im Schlosspark vorgesehen.

Kaffee & Kuchen gern nach Vorbestellung möglich- Tel. 035828 88700!

 
 

Ältere Mitteilungen:

Stadt Reichenbach/OL
Pressemitteilung des Bürgermeisters

Erhebung von sanierungsbedingten Ausgleichsbeträgen nach § 154 BauGB im Sanierungsgebiet „Stadtmitte“


Mit der seit 1991 geleisteten Sanierungsarbeit wurde die Reichenbacher Innenstadt zu einem lebens- und erlebenswerten Stadtquartier. Das Stadtzentrum und die angrenzenden Bereiche bieten heute eine deutliche höhere Aufenthalts- und Versorgungsqualität. Ebenso haben die umgesetzten Maßnahmen zu einer erheblichen Verbesserung des Wohnumfeldes, und damit zur Stärkung der Innenstadt als Wohnstandort beigetragen. Die Summe der durchgeführten Sanierungsmaßnahmen hat auch zu einer deutlichen Wertsteigerung der Immobilien beigetragen. Eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Vorhaben wurde erst durch den Einsatz von Städtebaufördermitteln bzw. über die steuerlichen Vergünstigungen im Sanierungsgebiet möglich. So konnten neben vielen privaten Baumaßnahmen auch Gemeinbedarfseinrichtungen wie z.B. das Rathaus, die Bibliothek, das Ackerbürgermuseum, das Nollau-Museum, das Haus „Erlebnisort Via Regia“ saniert bzw. neu geschaffen werden. Ebenso wurden nahezu alle öffentlichen Straßen und Plätze neugestaltet und grundhaft saniert.

In seiner Sitzung am 17. Oktober 2012 hat der Stadtrat der Stadt Reichenbach die Erhebung von Ausgleichsbeiträgen im Sanierungsgebiet „Stadtmitte“ in Reichenbach/OL beschlossen (Beschluss Nr. 77 / 2012). Gleichzeitig wurden mit diesem Beschluss auch die Rahmenbedingungen für die Durchführung der vorzeitigen, freiwilligen Ablösung von sanierungsbedingten Ausgleichsbeträgen festgelegt.

Die Verpflichtung der Stadt zur Erhebung von sanierungsbedingten Ausgleichsbeträgen ergibt sich aus § 154 Abs. 1 BauGB. Eine Wahlmöglichkeit der Stadt, auf die Ausgleichsbeträge zu verzichten, besteht laut Gesetzgebung nicht.

Nach § 154 Abs. 1 BauGB hat der Eigentümer eines im Sanierungsgebiet gelegenen Grundstückes spätestens bei Abschluss der Sanierung an die Stadt einen Ausgleichsbetrag für die sanierungsbedingte Bodenwertsteigerung zu zahlen. Maßgebend hierzu ist dabei der Zeitpunkt des Abschlusses der Sanierungsmaßnahme. Der Abschluss der Sanierungsmaßnahme „Stadtmitte“ soll zum 31.12.2016 erfolgen.

Die Erhebung des Ausgleichsbetrages erfolgt per Bescheid durch die Stadt am Ende der Sanierung im Jahr 2016. Es besteht jedoch nach § 154 Abs. 3 BauGB die Möglichkeit, den Ausgleichsbetrag auf Antrag des Eigentümers vorzeitig und endgültig abzulösen.

Um einen Anreiz für die Eigentümer zu schaffen, den Ausgleichsbetrag vorzeitig, freiwillig abzulösen, wurde für das Sanierungsgebiet „Stadtmitte“ das sich aus dem ImmoWertV (Immobilienwertermittlungsverordnung) ableitende Abzinsungsver-fahren bestimmt. Darauf aufbauend hat der Stadtrat beschlossen in den ersten drei Monaten (sog. Karenzzeitraum), also vom 01.01.2013 bis zum 31.03.2013, den Eigentümern einen Verfahrensnachlass von 20,0% zu gewähren. Ab dem 01.04.2013 bis zum 31.12.2016 erfolgt dann eine tagesgenaue Abzinsung mit einem Zinssatz von 5%. Für die Durchführung der vorzeitigen, freiwilligen Ablösung ergibt sich somit eine Durchführungszeitraum vom

01.01.2013 bis 31.12.2016.

Ab dem 01.01.2013 besteht für die Grundstückseigentümer die Möglichkeit die vorzeitige Ablösung des sanierungsbedingten Ausgleichsbetrages mit der Stadt Reichenbach/OL zu vereinbaren. Die nach Ablauf des Karenzzeitraums (01.01.2013 – 31.03.2013) festgelegte tagesgenaue Abzinsung bedeutet für den Eigentümer, dass der gewährte Nachlass, also die Verminderung des Ausgleichsbetrages, umso höher ist, je früher er eine Antrag auf vorzeitige, freiwillige Ablösung stellt und mit der Stadtverwaltung eine Ablösevereinbarung abschließt. Maßgebend für die Berechnung ist jeweils das Datum des Antragsformulars auf vorzeitige, freiwillige Ablösung bei der Stadtverwaltung.

Da es sich um eine vorzeitige und freiwillige Ablösemöglichkeit handelt, wird die Stadtverwaltung keine Bescheide an die Eigentümer versenden. Die Stadt wird jedoch Anfang Januar 2013 alle Grundstückseigentümer anschreiben und Sie über die Erhebung von Ausgleichsbeträgen sowie die Möglichkeit der vorzeitigen freiwilligen Ablösung des Ausgleichsbetrages informieren.

Um die Antragstellung für die Eigentümer zu erleichtern wurde eine Antragsformular erarbeitet, welches im Rathaus während der Öffnungszeiten erhältlich und auf der Internetseite der Stadt eingestellt ist (siehe unten).

Zur Information der Eigentümer sind die, im Rahmen des erstellten Gutachtens zur Ermittlung der Ausgleichsbeträge, erarbeitete Anfangs- und Endwertkarte ebenfalls auf der Internetseite der Stadt (www.reichenbach-ol.de) eingestellt. Ergänzend werden für die Eigentümer auch persönliche Beratungsgespräche angeboten. Hierzu hat die Stadt das seit vielen Jahren für die Stadt Reichenbach/OL tätige Sanierungsbüro “Renner Projekt Management GmbH & Co. KG“ beauftragt. Die Beratungsgespräche finden nach Terminvereinbarung im Rathaus der Stadt Reichenbach/OL, Zimmer 204, erstmals am 15.01.2013, in der Zeit von 8.00 – 12.00 Uhr und von 13.00 – 18.00, im 14-tägigen Turnus statt.
Aufgund der Vielzahl der erwarteten Anfragen sowie aus Gründen des Datenschutzes ist eine Terminkoordination erforderlich. Dies ist auch notwendig, um für Sie unnötig lange Wartezeiten zu vermeiden. Soweit Ihrerseits Fragen bestehen, Beratungsbedarf vorhanden ist bzw. Sie das Gutachten über die Ermittlung der Ausgleichsbeträge einsehen wollen, bitten wir Sie, mit dem Büro Renner telefonisch einen Termin in der Zeit Montag bis Freitag von 9.00 – 12.00 Uhr und 14.00 – 16.30 Uhr, zu vereinbaren. Sie erreichen das Büro unter der Telefonnummer 034202-309035.

Somit haben Sie nun als Eigentümer die Möglichkeit, im Rahmen der freiwilligen Ablösung den maximalen Verfahrensnachlass zu nutzen und das Thema „Ausgleichsbeträge“ abschließend - bereits heute - zu erledigen. Eine spätere Nacherhebung wird im Rahmen der Ablösevereinbarung ausgeschlossen. Aufgrund des Abzinsungsverfahrens ist eine Stundung/Ratenzahlung der Ausgleichsbeträge bei der vorzeitigen Ablösung nicht möglich.

 
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